Warum Social Recruiting funktioniert
Stellenportale zeigen deine Anzeige nur Menschen, die aktiv suchen. Laut einer Befragung von Indeed Hiring Lab (4.000 Personen in Deutschland, 2021) suchen 27 Prozent der Beschäftigten nicht aktiv, sind aber offen für einen Wechsel, wenn sie ein interessantes Angebot sehen. Diese Menschen verbringen ihre Zeit auf Facebook und Instagram, nicht auf Jobportalen.
Wie ein Social-Recruiting-Projekt abläuft
- Kandidatenprofil: Wen suchst du genau, und warum sollte diese Person zu dir wechseln?
- Karriereseite: Zeigt Team, Alltag und Stelle konkret und führt zu einer Bewerbung in 60 Sekunden.
- Kampagne: Anzeigen auf Meta, ausgerichtet auf Berufsfeld, Region, Alter und Interessen.
- Reporting: Jede Woche siehst du, was funktioniert, und Targeting und Anzeigen werden angepasst.
Ein Beispiel aus der Praxis
Die Steuerkanzlei Leimgruber in Samerberg hat eine Stelle für Steuerfachangestellte besetzt. Das Setup dauerte 6 Wochen, danach lief die Meta-Kampagne 7 Tage mit einem Werbebudget von 98 Euro. Individuelle Ergebnisse variieren je nach Branche, Region und Stellenprofil.
Häufige Fragen
Was ist Social Recruiting?
Social Recruiting bedeutet, Stellen über soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram zu bewerben. Die Anzeigen erreichen auch Menschen, die nicht aktiv nach einem Job suchen.
Für welche Branchen eignet sich Social Recruiting?
Für Betriebe, die Fachkräfte vor Ort suchen, zum Beispiel Steuerkanzleien, Arztpraxen und Kanzleien. Es funktioniert besonders dort, wo Stellenportale keine ausreichenden Ergebnisse liefern.
Was kostet Social Recruiting?
Das Erstgespräch ist kostenlos. Die Umsetzung läuft auf Erfolgshonorar, es wird erst fällig, wenn eine Stelle besetzt ist. Das Werbebudget für Meta kommt zusätzlich dazu.